VALENTINSTAG —
Verliebte im 7. Himmel

Am 14. Februar ist Valentinstag –
der Tag, an dem Paare und Verliebte weltweit ihre Liebe feiern.

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Alles rund um den Valentinstag

Lesen Sie die Geschichte um die Entstehung dieser Tradition, entdecken Sie Rezepte und Cocktail-Ideen, oder erfahren Sie, wie Sie für Ihren liebsten Menschen einen wirklich unvergesslichen Abend planen.

Unsere Themen

Geschenke für SIE und IHN

Geschenke für Verliebte

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Liebe geht durch den Magen ...

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Romantisch unterwegs - Ausflüge und Zeit zu zweit

Romantisch unterwegs
zu zweit

Ein Valentinstag im Corona-Lockdown …So gelingt auch 2021 ein großartiges Date mit einem kleinen Ausflug, einem romantischen Spaziergang und Wellness zuhause in trauter Zweisamkeit.

Warum wir uns verlieben

Attraktivität

Liebe auf den ersten Blick! Nicht nur ein Mythos.
Denn tatsächlich ist die Attraktivität entscheidend für die Anziehungskraft und Faszination, die jemand auf uns ausübt.

Gemeinsamkeiten

Ein gemeinsames Hobby oder Interesse kann Einfluss darauf nehmen, wer uns „den Kopf verdreht“. Denn eine gemeinsame Leidenschaft kann starke Verbundenheit hervorrufen.

Nähe

Ob wir jemanden anziehend finden, wird auch davon be­einflusst, wie oft man sich sieht oder wieviel Zeit man miteinander ver­bringt. Darauf angesprochen, sagen Betroffene anfangs: „Wir sind doch nur Freunde!

»Bestimmung«

„Die Liebe ist eine Himmels­macht“. Manch einer spricht von „Wink des Schicksals“ und vom Gefühl, den Seelen­verwandten gefunden zu haben oder füreinander bestimmt zu sein: „A Match Made in Heaven“ eben.

HISTORISCHES FÜR INTERESSIERTE

Der Ursprung des Valentinstags

In der Liste der Namenstage der katholischen Kirche steht beim 14. Februar neben anderen Namen auch „Valentin“.

Valentinus war im antiken Römischen Reich ein gebräuchlicher Name, sodass es Überlieferungen mehrerer Märtyrer dieses Namens gibt. Einer ist der heilige Valentin, ein Priester in Rom. Er traute Soldaten, denen das Heiraten verboten war, und der deshalb 269 n.Chr. das Martyrium erlitt.

Der Begriff Märtyrer bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch Menschen, die wegen einer Überzeugung oder weil sie der gängigen Meinung widersprechen, Repressalien erleiden müssen und hingerichtet werden. Dies wird von Berichten über viele Christen hergeleitet, die meist in den ersten Jahrhunderten n.Chr. mit ihrem Leben bezahlen mussten, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollten. Das Wort leitet sich vom griechischen „martys“ ab und bedeutet wörtlich „Zeuge“.

Die von Staats wegen organisierte Christenverfolgung wendete Konstantin 312 n.Chr. in eine Förderung. Als Folge entwickelte sich das Christentum über die Jahrhunderte in weiten Teilen in eine Institution. Die entstehende katholische Kirche übernahm in Teilen Kultur, Glaube und Riten der christianisierten Volksgruppen.

Dazu gehörte auch, den Verstorbenen einen Einfluss auf das Diesseits zuzusprechen, was dem jüdisch-frühchristlichen Glaubenssystem fremd ist. Daraus entfaltete sich eine Heiligenverehrung derer, denen ein vorbildliches Leben oder ein besonderes Ereignis zugeschrieben wurde. Daher leitet sich die Tradition ab, jene Heiligen in speziellen Lebensbereichen um Hilfe zu bitten und sie mit einem Gedenktag zu ehren.

In diesem Kontext entwickelte sich das Fest des heiligen Valentinus.

Erstmals wurde es im 14. Jahrhundert in Frankreich mit der romantischen Liebe assoziiert. Dies führte in England zur Entwicklung des Brauchs, dass Liebespaare einander Blumen und Süßigkeiten schenkten und ab dem 18. Jhd. Grußkarten zusandten, was sich in den angelsächsischen Kulturkreis und das Commonwealth ausbreitete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Valentinstag in Westdeutschland durch im Land stationierte US-Soldaten bekannt. Der erste „Valentinsball“ wurde 1950 in Nürnberg veranstaltet.

Ob man nun an den „heiligen Valentin“ glaubt oder nicht – die Liebe ist göttlich. Und wer könnte die ideale Frau oder den idealen Mann für einen selbst bereithalten, wenn nicht Gott? Den gewohnten „Sofortness“-Anspruch in einer Welt, in der scheinbar alles in der beliebigen Menge überall und jederzeit verfügbar ist, können wir an Gott allerdings nicht richten. „Gut Ding will Weile haben“, wie Goethe schrieb. Oder wie der Psalmist rät: „…vertraue auf Gott, so wird er handeln.“

INFO-HIGHLIGHTS

Andere Länder –
andere Sitten

Im heutigen Großbritannien gibt knapp die Hälfte der Bevölkerung etwa 1,3 Milliarden Pfund jährlich für Valentinsgeschenke in Form von Karten, Blumen, Pralinen und weiteren Geschenken aus.

Ähnlich wie in Deutschland werden überwiegend Blumen, überwiegend an Frauen, überwiegend von Männern, Geschäften oder Arbeitgebern, überwiegend zur Förderung von Partnerschaft, Beziehung, Freundschaft geschenkt.

Pilger besuchen am Valentinstag die Karmelitenkirche in Dublin, wo sich die Reliquien des heiligen Valentin von Rom befinden sollen. Am Schrein bringen sie ihre Hoffnung zum Ausdruck, eine Romanze zu finden.

Sogenannte „Liebesschlösser“ anzubringen hat vermutlich in Italien seinen Ausgangspunkt. Liebespaare treffen sich an Geländern oder auf Brücken, bringen gemeinsam ihr Vorhängeschloss an und werfen den Schlüssel ins Wasser. Der Brauch gewinnt in Deutschland immer mehr Anhänger. Aber Vorsicht: An immer mehr Brücken ist das Anbringen streng untersagt.

Der Valentinstag ist dort auch als „Tag der Liebenden“ bekannt und wird in ähnlicher Weise gefeiert wie im Vereinigten Königreich.

In der orthodoxen Kirche gilt Hyazinth von Caesarea als Schutzheiliger der Liebenden, der am 3. Juli gefeiert wird. In Griechenland gibt es traditionell keine Verbindung der romantischen Liebe zum Valentinstag. Dennoch setzt sich die internationale Form der Bräuche am 14. Februar zunehmend durch.

Die Bräuche kamen ab den 1960er-Jahren hauptsächlich aus den USA nach Dänemark, Norwegen und Schweden. Hier nimmt man sich Zeit für ein romantisches Abendessen, schickt einander Grußkarten oder überreicht der oder dem Geliebten eine rote Rose.

Der Valentinstag wird hier „Tag der Freunde“ oder „Freundestag“ genannt. Zumeist werden anonym Karten oder kleine Geschenke versandt.

In Israel wurde das Brauchtum des jüdischen Feiertags Tu B’Av wiederbelebt und wird, dem jüdischen Kalender folgend, meist Ende August und als zweiter Feiertag der Liebe unter den Menschen gefeiert. Er wird mit einer Entsprechung des Valentinstages verbunden und ähnelt in Vielem diesen Bräuchen.

Der heilige Valentin ist der Schutzpatron eines großen Teils der libanesischen Bevölkerung. Paare tauschen am Valentinstag Geschenke aus. Diese enthalten in der Regel Schokolade, Cupcakes und rote Rosen.

In einigen lateinamerikanischen Ländern wie Costa Rica, Mexiko und Puerto Rico ist der Valentinstag als „Tag der Liebenden“ oder „Tag der Liebe und Freundschaft“ bekannt. In Guatemala hingegen ist er als „Tag des Lieblings“ bekannt.

In Brasilien wird der „Tag der Liebenden“ im Juni begangen, denn im Februar bestimmt gewöhnlich der Karneval das kulturelle Leben.

In China wird der westliche Valentinstag „Liebespaarfest“ genannt. Das traditionelle chinesische Fest der Liebenden wird am siebten Tag des siebten Monats des mond-gebundenen Kalenders gefeiert.

Die indische Tradition kennt keinen Valentinstag. Seit den 1990-Jahren gewinnt er aber auch dort zunehmend an Beliebtheit.

Durch eine an Ausländer gerichtete Werbung eines Süßwarenhändlers wurde der Valentinstag 1936 in Japan bekannt. Ab 1953 stellte die japanische Süßwarenindustrie selber herzförmige Schoko-Pralinen her. Der Brauch besteht in Japan allerdings eher darin, dass Frauen Schokolade an Männer verschenken, und zwar mit ausdrücklicher Unterscheidung von „Schokolade der wahren Gefühle“ für den geliebten Menschen – und billiger Schokolade für männliche Kollegen.

TRENDS 2021

Vintage vs. Digitalisierung

Im Jahr 2021 steht der Valentinstag zwischen zwei Extremen: Vintage und Digitalisierung.

Zum einen besinnen sich die Menschen wieder mehr auf natürliche, regionale und nachhaltige Produkte, gleichzeitig boomen Technologie und Virtual Reality wie nie zuvor.

Auch die Liebe ist von beidem betroffen: Romantik kommt nie aus der Mode – und durch die digitale Welt sind den Liebesbeweisen kaum noch Grenzen gesetzt. Noch vor wenigen Jahren war es eine zauberhaftes Geste, einen Stern nach dem Lieblingsmenschen zu benennen – heute können wir ein Planetarium ins Wohnzimmer projizieren und unsere Sternbilder miteinander tanzen lassen.

  1. Mehr Handschrift, weniger copy-and-paste: „Handlettering ist angesagt“ – einfache, bedruckte Valentinstagskarten dürfen nur noch mit einem persönlichen, handgeschriebenen Gruß verschickt werden. Handschrift bedeutet Wertschätzung des Empfängers – und die wird in unserer Leistungsgesellschaft wichtiger denn je.
  2. Weniger Schokolade, mehr Soul Food: Süßes ist immer noch im Trend, aber die einfache Pralinenschachtel hat ausgedient. Heute kann man mit etwas Geschick selber Pralinen produzieren oder mit entsprechender Vorbereitung und Anleitung ein raffiniertes Dinner auf den Tisch bringen.
  3. Mehr Zweisamkeit, mehr Zeit füreinander: Der Lockdown kann auch „eine Chance für die Liebe“ sein: Paare haben plötzlich wieder mehr Zeit für Gespräche und Austausch, Gelegenheit zum Fokussieren auf gemeinsame Werte und das Wichtige im Leben.
  4. Weniger Bildschirm, mehr Netzwerk: Sie können sich beruhigt zurücklehnen – 2021 lässt sich alles, was Sie für den Valentinstag benötigen, auch kurzfristig im Internet finden. 

Alexandra Reinwarth

Was ich an dir liebe: Eine originelle Liebeserklärung zum Ausfüllen und Verschenken

Dieses Ausfüllbuch offenbart auf einen Blick, warum zwei Menschen in Liebe verbunden sind. In dem Buch werden tiefgründige, witzige und emotionale Fragen oder Denkaufträge gestellt, die alle nur ein Ziel haben: die Liebe zwischen zwei Menschen in Worte zu fassen.

Das Buch ist das perfekte Geschenk – und wenn es ausgefüllt ist, ist es zudem ein wunderschöner Liebesbeweis.

VALENTINSTAG IN ZEITEN VON CORONA

So gelingt auch 2021 ein großartiges Date

Kein Restaurantbesuch, kein Gala-Abend in der Oper – nicht einmal ein Kinobesuch ist derzeit möglich. Aber ein romantisches Dinner zu zweit können Sie auch stimmungsvoll zuhause inszenieren. Einen solchen Valentinstag gab es noch nie und wird es hoffentlich auch nie wieder geben. Deshalb machen Sie das Beste aus der Situation und kreieren Sie Ihr persönliches „Valentine-Highlight-Date“, an das Sie sich noch lange erinnern.

Das perfekte Valentinstags-Date in Corona-Zeiten:

Machen Sie einen Spaziergang. Falls es kalt ist, nehmen Sie kleine Taschenwärmer für die Hände mit und zum Aufwärmen „von Innen“ mit Kaffee oder heißer Schokolade (vielleicht mit Schuss?) gefüllte Thermo-Becher.

Sie müssen sich nicht auf Ihre unmittelbare Wohngegend beschränken. Falls Sie einen Wald in der Nähe haben, einen See oder einen Park, dann bietet sich ein solcher Ort zum Spazierengehen an. Auch Tandemfahrten sind eine schöne Aktivität zu zweit!

Am Abend folgt das Menü in der eigenen Küche. Wenn möglich, gibt es als musikalische Unterhaltung den Livestream eines Musikensembles oder die Lieblings-Playlist. Das Dinner sollte leicht und extravagant sein, damit es sich deutlich vom Alltag unterscheidet:

Gut vorzubereiten und raffiniert exklusiv – so ist das perfekte Hauptgericht für den Valentinstag. Vermeiden Sie intensive Gerüche und Gerichte mit Klecker-Potenzial. Champagner ist der ideale Aperitif – belassen Sie es aber bei einem Glas, sonst bleibt die anregende Wirkung auf der Strecke. Verzichten Sie sicherheitshalber auf Experimente, so kann nichts schiefgehen. Als Dessert verwenden Sie am besten frische, aromatische Komponenten.

Als besonderes Highlight zum Ausklang des Abends können Sie bei trockenem Wetter und warm eingepackt bei Kerzenschein auf dem Balkon oder Ihrer Terrasse sitzen, einen heißen Ingwertee und die Nachtluft genießen. Und sollte die Nacht wolkenlos sein, lehnen Sie sich entspannt zurück und betrachten Sie den Sternenhimmel.